Charity-Konzert für Somalia in der Bar von Cosma Shiva Hagen

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Die Organisatoren Jen Martens, "Mighty Howard" und Cosma Shiva Hagen (Bilder: K. Schwarz)

Die Organisatoren Jen Martens, "Mighty Howard" und Cosma Shiva Hagen (Bilder: K. Schwarz)

Viel mehr Menschen hätte die Sichtbar am Fischmarkt gestern Abend kaum aufnehmen können. Jeder Winkel des Lokals von Schauspielerin Cosma Shiva Hagen war ausgefüllt. Grund für den großen Andrang war das Charity-Konzert für das Projekt Rastafairys 4 Somalia, das von Cosma Shiva Hagen und Jen Martens ins Leben gerufen wurde. Das Konzert war die Auftaktveranstaltung eines großen Hilfsprojektes für Somalia. Das ostafrikanische Land durchlebt derzeit eine der schwersten Hungersnöte, ist zudem von Bürgerkrieg und Unruhen betroffen.


Die Popsängerin Oceana spielte einen Song ihres neuen Albums

Die Popsängerin Oceana spielte einen Song ihres neuen Albums

„Die Probleme in Somalia bestehen seit Jahrzehnten“, sagt Cosma Shiva Hagen. „Aber dem Thema wird immer noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei hungern, flüchten und sterben Menschen dort tagtäglich.“ Hagen ist selbst oft durch Afrika gereist und hat viele Erfahrungen sammeln können. Musik sei dort ein Lebensgefühl, sagt sie. Daher rühre auch die Idee, das Land über die Musik wieder stark zu machen und auf diese Weise Spenden zu sammeln. „Das soll ein Movement werden und den Leuten im Gedächtnis bleiben“, fügt Organisatorin Jen Martens hinzu.


Zum Schluss traten alle Künstler gemeinsam auf

Zum Schluss traten alle Künstler gemeinsam auf

Erster Projektpartner ist der Verein „Ärzte ohne Grenzen“. Alle Einnahmen des gestrigen Abends gehen an die Hilfsorganisation, die in Somalia medizinische Nothilfe leistet.


Bei der Veranstaltung am Donnerstag gaben verschiedene Künstler der „Rastafairy“-Bewegung auf der Bühne ihre Stimme. Darunter waren der Raggae-Musiker Howard Booker Bridges, auch bekannt als „Mighty Howard“, die Hamburger Popsängerin Oceana, die südafrikanische Sängerin Mamsie Tsosane (u.a. bekannt aus dem Musical „König der Löwen“) und weitere deutsche Soulsängerinnen mit afrikanischen Wurzeln.


Immer wieder traten die Künstler an diesem Abend auch gemeinsam auf, sangen Songs von Bill Withers, Bob Marley und Xavier Naidoo. Es war ein schlichtes Konzert ohne aufwendige Effekte. Viele Songs wurden nur von Schlagzeug und Gitarre begleitet. Die Sänger und ihre Stimmen standen im Vordergrund.


Cosma Shiva Hagen zeigte sich nach dem Konzert sehr zufrieden: „Das war der Wahnsinn. Ich freue mich riesig, das im nächstem Jahr in noch größerem Rahmen zu wiederholen.“ Die Benefizveranstaltungen der „Rastafairys“ sollen 2012 mit weiteren Musik- und Kulturevents fortgesetzt werden. Auch Cosma Shivas Mutter, die Sängerin Nina Hagen, wird dann dabei sein.


Kim Schwarz

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