Das Mangold, Ölmühle 30, bietet im dreimonatigen Wechsel Künstlern die Möglichkeit ihre Bilder auszustellen. Momentan zieren die Werke von Anabel Kipp und Laura Vogler die Wände des stylischen Lokals. Die großen Bilder der Künstlerinnen setzen farbliche Akzente. Kennengerlernt haben sich die beiden während ihres Kunststudiums und stellen seitdem regelmäßig gemeinsam aus. In diesem Jahr machen beide ihren Abschluss als Kunsttherapeutin und haben somit weitere Ressourcen zur Verfügung mit denen sie arbeiten können.
Zwei verschiedene Stilrichtungen finden sich in einer Ausstellung. Laura Vogler malt aus dem Prozess heraus. Bevor sie anfängt zu malen, hat sie noch kein konkretes Bild im Kopf. Das Produkt ergibt sich erst während des Malens. Das fertige Werk bietet Interpretationsspielraum, lässt aber urbane Einflüsse erkennen. Sie arbeitet am liebsten mit horizontalen und vertikalen Flächen.
Anabel Kipp greift zu kraftvollen, leuchtenden Farben. Mit dem Spachtel trägt sie mehrere Schichten auf die großformatige Leinwand auf. Dabei ist die unterste Schicht aber auch beim Endprodukt noch zu erkennen: „Behind the surface – unter der Oberfläche“ beschriebt sie ihren Stil.
Die sympathischen Künstlerinnen freuen sich, dass sie die Möglichkeit haben ihre Bilder in Restaurants und Cafés der Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerade für junge Künstler bietet dies ein gutes Forum um erste Bekanntheit zu erlangen.
Wer Anabel Kipps und Laura Voglers Werke noch nicht gesehen hat, sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 28. Februar kann man in schönem Ambiente bei einem leckeren Kaffee die Kunst auf sich wirken lassen. Wer es bis dahin nicht ins Mangold schafft, kann die Bilder von Anabel Kipp und Laura Vogler ab Anfang März in der Filmhauskneipe in Ottensen sehen.
Christina Lachnitt
Mangold Lokal, Ölmühle 30, täglich ab 10 Uhr geöffnet






Ich habe die Bilder der beiden auch schon letzten Sommer in Lübeck gesehen. Wirklich tolle Farben! Bin dieses Wochenende auch in Hamburg, da werde ich dem Mangold mal einen Besuch abstatten.