Er muss es wissen, denn in seiner 38-jährigen Mitgliedschaft bei Greenpeace hat er die meiste Zeit auf den Schiffen der Umweltorganisation mitgewirkt. So auch im Juli 1985 auf der Rainbow Warrior I, der Vor-Vorgängerin der Rainbow Warrior III. Damals war das Schiff während des Einsatzes gegen Nukleartests im Hafen von Auckland vom französischen Geheimdienst bombardiert worden. Ein Greenpeace-Fotograf wurde bei dem Anschlag getötet.
Noch heute trägt der gebürtige Niederländer einen Armreif, der aus den Überresten der gesunkenen Rainbow Warrior I gefertigt wurde.

Rien Achterberg unterstützt Greenpeace seit 1978. Im Juli 1985 befand er sich auf der Rainbow Warrior I, als diese vom französischen Geheimdienst versenkt wurde
Das Besondere sei jedoch die Tatsache, dass die Rainbow Warrior III ein mit Motoren ausgerüstetes Segelschiff ist, erklärt er. Fünf Segel mit einer Fläche von insgesamt 1300 Quadratmetern treiben sie umweltfreundlich über die Weltmeere. Bei Bedarf könne die Rainbow Warrior III jedoch auch mit einem Diesel- oder Elektromotor vorangetrieben werden. 15 Knoten Höchstgeschwindigkeit könne sie erreichen.

Bei Einsätzen sind die Greenpeace-Aktivisten oft monatelang unterwegs. Da dürfen Waschmaschinen an Bord natürlich nicht fehlen

Die Rainbow Warrior III hat 23 Millionen Euro gekostet und wurde ausschließlich aus Spenden finanziert
Angesicht der weltweiten Spenden für das Schiff steht für Greenpeace-Urgestein Rien Achterberg jedenfalls jetzt schon fest: „Die Rainbow Warrior III ist ein Schiff von der Welt für die Welt“.
Tatjana Konieczny
Besichtigungen auf der Rainbow Warrior III: Am 22. und 23. Oktober von 10 bis 16 Uhr bei der Überseebrücke im Hamburger Hafen.

Die Rainbow Warrior III ist nicht allein nach Hamburg gekommen: Begleitet wurde sie von Greenpeace-Aktivisten in Schlauchbooten

Sogar einen Hubschauber-Landeplatz gibt es an Bord. Greenpeace macht bei Einsätzen manchmal von Helikoptern Gebrauch, um beispielsweise Schiffe von Walfängern besser im offenen Meer orten zu können

Mit diesem Ausstieg kann die Greenpeace-Crew schnell und einfach in die Schlauch- und Schnellboote umsteigen

Der Maschinenraum der Rainbow Warrior III: Das Segelschiff kann bei Bedarf durch einen Diesel- und sogar einen Elektromotor angetrieben werden

In der Messe der Rainbow Warrior III verbringt die Besatzung während ihrer monatelangen Einsätze den einen oder anderen gemütlichen Abend

Pro Kajüte schlafen zwei Personen in Hochbetten. An Bord des neuen Greenpeace-Motorseglers ist Platz für insgesamt 32 Personen

Der "Radio room": Hier kann die Greenpeace-Crew mit der Außenwelt kommunizieren und beispielweise Videos ihrer Einsätze verschicken

Das neue Greenpeace-Flaggschiff hat 23 Millionen Euro gekostet und wurde komplett durch Spenden finanziert

Nach ihrem Hamburg-Besuch wird die Rainbow Warrior III auf Städtetour durch Europa gehen, sagt Christian Busseau, Biologe und Teamleiter bei Greenpeace

Die Greenpeace-Einsätze auf hoher See können manchmal gefährlich sein. "Wir legen großen Wert auf die Sicherheit unserer Mitglieder", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland















grossartiges schiff! ich wünsch euch allzeit eine glückliche und erfolgreiche reise. bernd nürnberg