Sylvester Stallone: „Hamburg ist eine Rocky-Stadt“

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Vorfreude auf Hamburg: Michael Hildebrandt (Strategy, v.l.), Wladimir Klitschko, Sylvester Stallone, Stage-Geschäftsführer Johannes Mock O'Hara und Vitali Klitschko (Bild: Witters)

Vorfreude auf Hamburg: Michael Hildebrandt (Strategy, v.l.), Wladimir Klitschko, Sylvester Stallone, Stage-Geschäftsführer Johannes Mock O'Hara und Vitali Klitschko (Bild: Witters)

Die Boxbrüder Wladimir und Vitali Klitschko werden bei der Produktion des Musicals „Rocky – Fight from the heart“ nicht nur Co-Produzenten sein, sondern auch als Fachberater für die Boxszenen fungieren. Die auf dem gleichnamigen Film aus den 70er-Jahren basierende Show über einen Amateurboxer, der um eine bessere Zukunft und die Liebe seines Lebens kämpft, soll im November 2012 im Tui Operettenhaus am Spielbudenplatz Uraufführung feiern. Stage Entertainment hat sich als weiteren Co-Produzenten Schauspieler Sylvester Stallone, 65, dazu geholt, der „Rocky“ quasi erfunden und in insgesamt sechs Filmen auch gespielt hat.

In den Räumen von Stage Entertainment in der Speicherstadt stellten am Sonntag alle gemeinsam das Musical vor. „Ich habe früher immer die Rocky-Filme geschaut und Stallone war mein Held“, sagte Vitali Klitschko, 40. „Ich bin überwältigt heute das Ergebnis von zwei Jahren harter Arbeit vorstellen zu können“, sagte sein Bruder Wladimir, 35. Er vermittelte zwischen Stallone und der Musical-Produktionsfirma aus Deutschland.

Besonders Stallone freute sich über die Bekanntgabe des Musicals, schließlich habe er bereits seit gut zehn Jahren an dieser Idee gearbeitet. „Endlich“ sei sein erster Gedanke gewesen, als Stage auf ihn zukam, um mit ihm ein Musical zu machen. Das Besondere: Die Produktion soll international erfolgreich sein und irgendwann zum Beispiel am Broadway gespielt werden. Damit wäre es die erste Show, die in Hamburg Uraufführung hatte und dann erst nach New York kommt. Normalerweise ist es andersherum. „Wo immer das Musical in Zukunft gespielt wird, es wird immer das Musical aus Hamburg bleiben“, sagte Stallone. Eine Tatsache die den Amerikaner nicht stört, ganz im Gegenteil: „Ich finde die Geschichte passt nach Hamburg, dass dem eigentlichen Spielort in Philadelphia in vielem ähnelt. Hamburg ist eine Rocky-Stadt.“

Die Geschichte von „Rocky – Fight from the heart“, frei übersetzt „Rocky – Kampf von ganzem Herzen“, basiert weitgehend auf dem ersten der sechs Filme und ist eine verhältnismäßig kleine Produktion mit fünf Hauptdarstellern und einem kleinen Orchester. Bis zur Uraufführung in Hamburg müssen für das Musical noch Darsteller gecastet, die Texte ins Deutsche übersetzt und das gesamte Bühnenbild entwickelt werden. Das Musical soll ins TUI-Operettenhaus am Spielbudenplatz einziehen und dort die Nonnenshow „Sister Act“ nach Whoopi Goldberg ablösen. „Rocky passt perfekt auf den Kiez“, findet Stage-Geschäftsführer Johannes Mock-O’Hara. „Die Geschichte dürften viele Menschen gerade auf St. Pauli gut nachempfinden.“

Jenny Bauer

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