Frage der Woche (40): Zeitumstellung – Wie nutzt Du die „geschenkte Stunde“ in Deinem Quartier?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche geht es um die Zeitumstellung. Heute Nacht beginnt die Winterzeit, die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt. Für die einen ist das ein guter Grund für eine ausgedehnte Partynacht, andere freuen sich über eine Stunde mehr Schlaf. Wie nutzen die Stadtteilreporter in den Quartieren die zusätzliche Stunde?

Stadtteilreporter Philip Kühn:

Es gibt was umsonst. Eine gratis Portion Zeit (Bild: pa)

Es gibt was umsonst. Eine gratis Portion Zeit (Symbolbild: pa)

Es ist mal wieder so weit, die Uhren werden umgestellt. Und damit ist es auch Zeit für die immer gleichen Fragen: „Schon wieder?“, „Vor oder zurück?“ oder „Haben wir dann eine Stunde mehr oder weniger?“ Es ist jedes Jahr das dasselbe! Es gibt offensichtlich Dinge, die man sich einfach nicht merken kann. Ein Mysterium. Vielleicht ist es auch einfach zu kompliziert. Oder sinnlos. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird es dann ab Sonntagabend eine Stunde früher dunkel und ist dafür morgens eine Stunde eher hell. Ob ich das gut oder schlecht finde, weiß ich nicht. Vielleicht kann ich es mir deshalb nicht merken. Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so?

Was (fast) jeder gut finden dürfte, ist die Tatsache, dass es Sonnabendnacht eine Stunde geschenkt gibt. Es gibt was umsonst. Eine gratis Portion Zeit. Wäre toll, wenn man sich die gutschreiben lassen könnte – für den Notfall! Womit wir endlich bei der Frage wären: Was tun mit der Bonusstunde? Länger schlafen? Länger feiern? Ignorieren? Kann man machen, wäre aber irgendwie wenig spannend! Ich hab mir für dieses Jahr etwas sinnvolles vorgenommen. Wenn alle anderen feiern oder schlafen werde ich endlich lernen, wann die Zeit wie und warum umgestellt wird. Das spart mir für das nächste Jahr bestimmt eine weitere Stunde!

Zeitumstellung: Eine Stunde länger schlafen! (Symbolbild: pa)

Zeitumstellung: Eine Stunde länger schlafen! (Symbolbild: pa)

Stadtteilreporterin Christina Lachnitt:

Eigentlich ist es ja jedes Jahr dasselbe: Wir jammern, wenn die Uhr in der Sommerzeit eine Stunde vor gestellt wird und wir freuen uns, wenn wir sie für die Winterzeit eine Stunde zurückstellen können. Aber wir freuen uns ja auch jedes Jahr wieder auf Weihnachten oder unseren Geburtstag. Und bei der Zeitumstellung auf die Winterzeit ist es eben eine kleine Freude, die uns den Alltag versüßt. Allein der bloße Gedanke daran, dass ich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag eine Stunde mehr habe, lässt mich jubeln. Eine Stunde länger schlafen ist von enormer Bedeutung. Gerade dann, wenn die Tage kürzer werden und es draußen kalt und dunkel ist. Ich werde dann morgens in meinem Bett liegen und mich genüsslich noch einmal umdrehen.

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